USB-Hub Test 2018

Die besten USB-Hubs im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein USB-Hub dient als Erweiterung vorhandener USB-Ports am Computer. Er macht es möglich, mehrere Geräte an eine USB-Schnittstelle anzuschließen.
  • Hubs, die über eine externe Stromversorgung betrieben werden, sind häufig leistungsfähiger. Aber im Handel gibt es auch USB-Hubs, die ohne extra Netzteil auskommen und damit für die mobile Nutzung geeignet sind.
  • Ein USB-3.0-Hub ist verträglich zu einer USB-2.0-Schnittstelle. Es besteht also Abwärtskompatibilität, doch zu Kosten der Übertragungsgeschwindigkeit. Bei einem USB-2.0-Anschluss ist es im Grunde egal, ob Sie einen USB-Hub kaufen mit USB 3.0 oder 2.0.

usb hub test

Kommt Ihnen folgende Szene bekannt vor? Ihr neuer Laptop liegt vor Ihnen, hochmodern und ultradünn. Die Freude ist groß, bis Sie sehen, dass das Gerät Ihnen nur eine USB-Schnittstelle bietet – gerade mal genug, um einen USB-Stick anzuschließen. Klar: Platzersparnis ist bei Laptops und Notebooks angesagt. Doch wenn etwa Dateien von einem USB-Stick auf einen anderen überspielt werden sollen, kann das schnell unpraktisch werden. USB-Hubs helfen Ihnen aus dem Anschluss-Problem.

usb hub pcWenn Ihr Rechner also nur einen oder eine begrenzte Zahl an USB-Anschlüssen hat, was die Arbeit erschwert, muss ein USB-Hub her. Und zwar ein solcher, der Notebook und Laptop zuverlässig und sicher mit weiteren USB-Ports versorgt. Unser USB-Hub-Vergleich 2018 behandelt dieses Thema ausführlich.

Was ist zum Beispiel, wenn die Anzahl der Ports am Hub mit dessen Leistungsfähigkeit konkurriert? Je nach Hub können bis zu zehn oder noch mehr USB-Anschlüsse genutzt werden. Doch in den meisten Kaufberatungen und USB-Hub-Tests werden maximal vier Ports beim Hub empfohlen. 

1. Was zeichnet einen USB-Hub aus?

USB-Hubs lassen sich mit Mehrfach-Steckdosen vergleichen: Als USB-Mehrfachstecker geben sie ein USB-Signal an mehrere USB-Anschlüsse weiter. Es gibt Hubs, die an drei Anschlüsse weiterleiten; es gibt aber auch welche, bei denen die Zahl der möglichen USB-Ports 28 beträgt. Man kann auch einzelne Hubs hintereinander stecken.

Grundsätzlich gilt: An einen USB-Port könnten theoretisch maximal bis zu 127 USB-Geräte gestöpselt werden.

Wofür ist ein USB-Port da?

USB-Switch hat nichts mit USB-Hub zu tun

Ein USB-Switch funktioniert eher entgegengesetzt zum USB-Hub. Da über ihn mehrere Computer auf ein USB-Gerät zugreifen können, ist es machbar, über den USB-Switch mit zwei Rechnern einen Drucker, einen Scanner oder etwa eine externe Festplatte zu nutzen. Der USB-Switch fungiert dabei als USB-Verteiler: So werden Daten vom USB-Drucker beispielsweise an die zwei Rechner geleitet und umgekehrt. Eine solche Weiche gibt es nicht nur für USB, sondern etwa auch für Bildschirmanschlüsse.

Über USB (steht für „Universal Serial Bus“) kann man am Computer externe Geräte unterschiedlichster Art anschließen. Die USB-Anschlussmöglichkeit ist dabei so universell, dass das Spektrum von Festplatten bis zu USB-Speichersticks, von Lautsprechern bis zu USB-Soundkarten reicht.

Diese sogenannten Peripheriegeräte (= Geräte außerhalb der Zentraleinheit eines Computers) lassen sich in der Regel bei laufendem Betrieb an die USB-Ports (USB-Schnittstellen) anschließen.

Plug & Play macht es möglich, dass die Peripheriegeräte nach dem Anschluss auch gleich genutzt werden können. So lässt sich ein Rechner ohne weitreichende Computerkenntnisse für viele Möglichkeiten nutzbar machen. Kein Wunder also, dass die vorhandenen USB-Ports bei Laptop und Co. meist schnell besetzt sind.

2. Welche Typen von USB-Hubs sind erhältlich?

Bei USB-Hubs kann man eine grobe Unterteilung in zwei Kategorien vornehmen: Es gibt aktive und passive USB-Hubs.

2.1. Aktiver USB-Hub

Ein aktiver USB-Hub bezieht seinen „Saft“ aktiv, mit Hilfe seines eigenen Netzteils. Er versorgt sich also selbst mit Strom. Bei USB 2.0 beispielsweise bekommt jeder Anschluss des Hubs bis zu 500 mA (Milliampere) Strom. Das reicht für das Aufladen des Smartphones am Hub oder die Bedienung der PC-Maus aus.

  • ist höchst leistungsfähig
  • hat eine Schnellladeoption
  • es gibt für alle Geräte ausreichend und gleich viel Strom
  • verbraucht sehr viel Strom
  • ist nicht für die mobile Nutzung geeignet

2.2. Passiver USB-Hub

Ein passiver USB-Hub hat keine eigene Energieversorgung, sondern bekommt seinen Strom über das im Computer steckende USB-Kabel. Das bedeutet am Beispiel von USB 2.0, dass alle am Hub hängenden Geräte mit insgesamt maximal 500 mA Strom versorgt werden. Für den Zugriff auf einen USB-Stick und gleichzeitiges Aufladen des Smartphones ist das nicht ausreichend.

Vorteile:

 ist sehr gut für mobile Nutzung

 ist nicht kompatibel mit jedem Gerät

 bietet mehreren Geräten eine begrenzte Strommenge, die diese sich teilen müssen

2.3. „Exotische“ USB-Hubs und Hersteller-Liste

Klar: USB-Hubs sorgen für die Erweiterung des USB-Anschlusses. Darüber hinaus warten einige von ihnen aber noch mit weiteren Funktionen auf:

  • usb portUSB-Hub mit Funkanbindung: Dieser Hub (von Belkin etwa) ist ein Wireless-USB-Hub, bei dem die Datenübermittlung nicht per Kabel, sondern via Funk stattfindet.
  • Bluetooth-USB-Hub: Der Hub (von Hama etwa) ist nicht nur Mini-USB-Hub, sondern fungiert auch als Bluetooth-Adapter.
  • USB-Adapter mit Ethernet-Anschluss: Über den USB-Hub (z.B. von Anker) ist es möglich, ins Internet zu gehen.
  • USB-Hub mit Kartenlesegerät-Funktion: Ein solcher Hub (von HooToo etwa) dient über die Anschlussmöglichkeiten hinaus auch als Kartenlesegerät.

Damit Sie in Ihrem persönlichen Test 2018 den für Sie besten USB-Hub finden, haben wir für Sie Hersteller und Marken, die am häufigsten vertreten sind, zusammengestellt. Der Hersteller Belkin etwa ist seit Langem in Sachen USB-Hub mit dabei. Einige der Marken sind weniger bekannt, sie können aber durchaus interessante Arten von USB-Hubs im Programm haben, die einen Zusatznutzen bieten.

  • 1aPRO
  • Anker
  • Aukey
  • Belkin
  • BIGtec
  • CnMemory
  • Delock
  • Digitus
  • D-Link
  • ECHTPower
  • Ednet
  • Exsys
  • getDigital
  • Hama
  • HooToo
  • Inateck
  • Kanex
  • Kensington
  • Lindy
  • Logilink
  • Manhattan
  • MediaRange
  • Orico
  • Pearl
  • Plugable Technologies
  • Raidsonic
  • Saitek
  • Targus
  • TP-Link
  • Transcend
  • TRENDnet
  • Trust
  • UGREEN
  • US Robotics
  • Vivanco

3. Kaufberatung für USB-Hubs: Wichtige Kriterien

3.1. Wie viele Anschlüsse brauchen Sie?

aukey usb portAls Erstes sollten Sie sich für die Ermittlung Ihres USB-Hub-Vergleichssiegers fragen: Welche Geräte sollen am Hub angeschlossen werden? Und: Wie viele USB-Ports sind dafür erforderlich?

Beachten Sie, dass einige Geräte, etwa ein DVD-Brenner, mehrere Ports benötigen. Zu viele Geräte, die sich einen passiven USB-Hub teilen müssen, mindern zudem dessen Leistung (pro Gerät).

Besser ist es, beim Kauf eines neuen Laptops gleich darauf zu achten, dass mindestens zwei USB-Anschlüsse vorhanden sind. Damit lassen sich auch ohne Hub Daten von einem USB-Stick auf einen anderen kopieren. Ein aktiver USB-Hub empfiehlt sich, wenn Sie von vornherein wissen, dass Sie viele Geräte anbinden wollen.

3.2. Ist Leistung oder Mobilität entscheidender?

Was ist wichtiger für Sie: Brauchen Sie den USB-Hub für draußen und unterwegs, also ohne externes Netzteil? Oder wird der Hub nur zur Arbeit in den eigenen vier Wänden, etwa in Verbindung mit mehreren externen Festplatten, eingesetzt?

Beim Thema Leistung ist einem aktiven USB-Hub der Vorzug zu geben. Denn dieser gewährleistet eine zuverlässige Stromversorgung.

Beachten Sie: Auch, wenn ein passiver USB-3.0-Hub eventuell mehr Leistung hat als ein 2.0-Hub, zieht der 3.0-Hub wesentlich mehr „Saft“ von Ihrem Laptop.

usb hubWer viel von unterwegs am Laptop arbeitet, möchte eventuell ebenfalls mehrere Geräte an den Hub anstecken. Ist Ihr Laptop mit einer 3.0-Schnittstelle ausgestattet, können Sie problemlos einen passiven USB-3.0-Hub einstöpseln und daran eine externe Festplatte laufen lassen. Vom 3.0-Port am Laptop erhält der Hub ausreichend Energie.

Bietet Ihr Laptop aber nur USB 2.0, so erbringt ein daran angeschlossener USB-Hub-3.0 ebenfalls nur die 2.0-Leistung. Der Hub wird also auf USB-2.0-Geschwindigkeit und auf USB-2.0-Stromversorgung heruntergefahren. Somit ist es hier egal, welchen USB-Standard Sie beim Hub nehmen: Mehr als maximal 2.0-Leistung ist hier nicht drin.

Haben Sie Daten zu kopieren, was schnell und sicher vonstatten gehen soll? Ein aktiver USB-Hub ist hierfür zweifellos der Richtige für Sie. Auch bei USB 2.0 am Laptop, gewährleistet der USB-3.0-Hub mit aktiver Stromversorgung, dass das Kopieren der Daten nicht langsamer als mit 2.0-Geschwindigkeit vor sich geht. Das könnte dagegen bei einigen USB-2.0-Hubs durchaus passieren.

3.3. Wichtiges zum USB-Standard

Da ein Hub mit USB-3.0-Standard abwärtskompatibel ist, ist man hiermit auf der sicheren Seite. Mit USB-Geräten, die einen Typ-C-Stecker haben, geht man noch einen Schritt weiter. Diese USB-Stecker sind beidseitig einstöpselbar – wie herum sie in den USB-Port gesteckt werden, ist egal. Auf dem Markt sind sie noch nicht so stark vertreten. Im Allgemeinen geht der Steckertyp C mit dem USB-3.1-Standard einher.

Hinweis: Nicht jedes Gerät lässt die Kombination von USB-Hub und Mac zu. Vor allem, wenn Sie ein älteres MacBook Pro besitzen, könnte es mit einigen Hubs Probleme geben.

Werfen Sie hierzu einen Blick in Kundenrezensionen beziehungsweise schreiben Sie den Anbieter an. Bei etlichen Produkten ist extra hervorgehoben, dass sie Mac-kompatibel sind.

USB-Typ Geschwindigkeit Stromverbrauch
3.1 Super Speed+ 9697 Mbit/s 5 – 20 V

5.000 mA

3.0 Super Speed 5120 Mbit/s 4,45 – 5,5 V

900 mA

2.0 High Speed 480 Mbit/s 4,75 – 5,5 V

500 mA

1.0 Full Speed 12 Mbit/s 4,5 – 5,5 V

100 mA

1.0 Low Speed 1,5 Mbit/s 4,5 – 5,5 V

100 mA

3.4. Achten Sie auf Sicherheit für Ihre Geräte!

Da schlechte USB-Hubs nicht gerade selten zu sein scheinen, ist Überspannungsschutz ein wichtiges Thema. Dieser Schutz ist wichtig, damit es nicht zum Defekt an Ihrem Computer kommt. So kann eventuell ein aktiver USB-3.0-Hub durch sein Netzteil zu viel Strom an den USB-Port des Rechners liefern.

Achten Sie bei den Angaben zum USB-Hub – wenn Sie einen Hub mit externer Stromversorgung wählen – also unbedingt auf den Überspannungsschutz.

Unterschiediche Ports am gleichen Hub

Einige USB-Hubs, die sich selbst mit Strom versorgen, weisen ungleich hohe Stromspannungen an ihren Ports auf. Eine entsprechende Kennzeichnung ist aber nicht unbedingt vorhanden.

Daher kann es bei einigen USB-Ports vorkommen, dass sie ein mobiles Gerät wie ein Smartphone schneller laden als andere Buchsen am gleichen Hub. Die Höhe der Spannung am jeweiligen Port lässt sich mit einem USB-Leistungsmessgerät checken.

4. Wo sind die größten Geschwindigkeitslecks?

Egal ob Sie einen USB-Hub günstig kaufen oder etwas mehr Geld dafür hinlegen: Eine Verlängerung geht stets auf Kosten der Geschwindigkeit. Hierdurch könnte es bei Ihnen zu größeren Geschwindigkeitseinbußen kommen:

  • Hat Ihr PC, Laptop oder Notebook einen USB-3.0-Port? Ist das nicht der Fall, ist auch nicht unbedingt ein USB-Hub mit dem Standard 3.0 erforderlich. Oft sind diese Anschlüsse blau eingefärbt.
  • Welche Länge hat das Kabel, das USB-Hub und Computerbuchse miteinander verbindet? Ist das Kabel länger, dann wird dem Hub auch mehr Leistung abverlangt.
  • Welche Peripheriegeräte wollen Sie an den USB-Hub stöpseln, und vor allem wie viele mit eigenem Netzteil sind es? Bei den externen Festplatten gibt es Arten, die dem Hub mehr Leistung abverlangen als andere.

5. Das ist wichtig für die Nutzung von USB-Hubs

usb port mit schaltern
An diesem Hub kann jeder Port einzeln gesteuert werden.

Achten Sie bei Ihrem individuellen USB-Hub-Test stets darauf, dass der Hub mit einem Überspannungsschutz versehen ist. Damit gehen Sie auf Nummer sicher, dass Ihr USB-Anschluss am Rechner nicht zerstört wird. Dieser Sicherheitsaspekt ist leider nicht bei allen Herstellern ein Thema. Der Preis wird damit gedrückt, an falscher, sogar gefährlicher Stelle gespart.

Die Autoren des Magazins für Computertechnik empfehlen auch, von USB-Hubs abzusehen, bei denen im Lieferumfang ein USB-Kabel mit Y-Adapter beigelegt ist – anstelle eines Netzteils.

Weiterhin warnen die ct-Tester vor „Hub-Kaskaden“: Das sind sehr viele hintereinander gesteckte USB-Hubs. Solche Hub-Kaskaden verringern einerseits stark die Leistung der Verbindung, auf der anderen Seite kommt es zur Belastung des USB-Anschlusses an Laptop oder PC.

Externe Festplatten brauchen Power

In Sachen Stromstärke stellt ein USB-2.0-Anschluss bis zu 500 mA (Milliampere) zur Verfügung. Externe 2,5-Zoll-Festplatten haben mit ungefähr 700 mA aber einen Leistungshunger, der darüber liegt. Zur Ergänzung des Strombedarfs liegt den 2,5-Zoll-Platten daher meistens ein Y-Kabel bei. Wenn mehr als eine externe Festplatte angebunden wird, kann das den USB-Port überfordern.

Ein USB-3.0-Anschluss bedient dagegen auch Geräte mit größerem Leistungshunger und stellt mit maximal 900 mA ausreichend Power zur Verfügung.

6. Was rät Stiftung Warentest beim USB-Hub-Kauf?

stiftung warentestDas Prüfinstitut hat bislang noch keinen USB-Hub-Test durchgeführt. In einem älteren Artikel rät Stiftung Warentest aber, bei der Kaufentscheidung darauf zu achten, welchen Standard ein USB-Gerät wie der Hub unterstützt: etwa die Geschwindigkeiten Low-Speed, Full-Speed oder High-Speed (Hi-Speed).

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass mit USB-2.0 kompatibel deklarierte Geräte teils nur auf Geschwindigkeiten des Low-Speed-Standards kommen. Und der beträgt schlappe 1,5 Mbit/s (Megabit pro Sekunde).

Der Artikel sagt weiter, dass „USB-2.0-Hi-Speed“-Geräte mit 480 Mbit/s schnell genug für externe Festplatten seien. Mit USB 3.0 hat die „Datenbummelei“ ein Ende. Hier werden sogar Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5120 Megabit pro Sekunde (das ist schon Super Speed) übermittelt.

Noch schneller ist USB 3.1 (siehe die Tabelle in Kapitel 3.3.). Da die meisten anzuschließenden Geräte viel Power benötigen, ist auf diese Angaben vorab zu achten.

7. Fragen und Antworten zum USB-Hub

7.1. Wie arbeitet ein USB-Hub?

usb hub handyÜber die Nutzung der jeweiligen Leitung im USB-Hub-3.0 entscheidet der Host-Controller (verbindet periphere Geräte mit einem Computer); er macht das abhängig vom jeweils angeschlossenen Gerät.

Aktive USB-Hubs bekommen ihre Energie von einem Netzteil. Ein Überspannungsschutz ist hier unabdingbar, damit nicht etwa zu viel Strom auf den Root-Port fließt. Passive USB-Hubs beziehen ihren Strom vom Root-Port.

7.2. Wie viel Strom können die USB-Ports abgeben?

usb hub macAlle USB-Ports bis 3.0 geben bis zu 5,5 Volt her. Bei der Stromstärke bietet ein USB-3.0-Port bis zu 900 mA (Milliampere). Bei einem High-Powered-USB-Port beträgt die Stromstärke 500 mA (bei einem Low-Powered-Port nur bis 100 mA). USB-3.1 bietet sogar bis zu 20 Volt Spannung und bis zu 5 Ampere (5000 Milliampere) Stromstärke.

Da ein Smartphone zum Auftanken nur 100 mA benötigt, ist hierfür ein USB-2.0-Port ausreichend. Die notwendigen 700 mA für den DVD-Brenner sollte ein USB-3.0-Port liefern. Eine externe Festplatte in Aktion braucht eine dem Brenner ähnliche Stromstärke. Die intensive Nutzung dieser beiden Geräte an einem USB-Port-3.0 kann zu einer Überlastung des Ports führen. Hier stellt USB 3.1 die Lösung dar.

7.3. Mit welchen Standards ist ein USB-Hub-3.0 kompatibel?

Ein USB-Hub mit dem Standard 3.0 ist abwärtskompatibel: Theoretisch sind mit ihm alle USB-1.0-, USB-2.0- und USB-3.0-Geräte zu betreiben.

7.4. Wie viele Geräte kann man an einen USB-Port stecken?

Bis zu 127 Geräte sollen theoretisch an einen USB-Port angeschlossen werden können. So eine große Zahl bringt die Fantasie zum Blühen. So könnten Sie sich zum Beispiel ein Datenarchiv zulegen, das nur aus USB-Speichersticks besteht.

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