USB-Stick Test 2018

Die besten USB-Sticks im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei einem USB-Stick handelt es sich um ein Speichermedium, mit dem Dateien zwischen verschiedenen Geräten ausgetauscht werden können. Ob Dokumente, Filme oder gar mehrere tausend Bilder – auf dem Datenspeicher findet alles Platz.
  • USB-Sticks als Wechseldatenträger unterscheiden sich im Wesentlichen darin, dass sie unterschiedlich große Speichervolumen mitbringen können. Mit einem 8-GB-USB-Stick kommen Sie bestens klar, wenn Sie Textdateien aus dem Büro, aus der Schule oder der Uni abspeichern wollen. Für Filme und Musik sollten Sie auf einen Speicherstick mit 32 GB oder 64 GB setzen.
  • Wer große Dateien speichern und zwischen den Geräten wechseln möchte, sollte auf einen USB-Stick mit schneller Lese- und Schreibrate setzen, denn diese ist maßgeblich dafür, wie schnell das Gerät Dateien erkennt und speichert. Ein Speicherstick der Version 3.0 erweist sich als sehr schnell und kann für Computer und weitere Geräte mit der Schnittstelle 2.0 eingesetzt werden.

usb-stick test
Die USB-Sticks konnten sich in den letzten Jahren und der heutigen Datenwelt so stark etablieren, dass sie gegenüber der aussterbenden CD die Vorherrschaft gewannen und heute das gängigste Mittel sind, um Fotos, Videos oder Dokumente zu speichern und zu übertragen. Das liegt der Erkenntnis zugrunde, dass Wechseldatenträger längst nicht mehr in Form einer Scheibe daherkommen müssen, da Dateien aufrecht in der Festplatte aufgenommen werden können. Sogar Clouddienste werden heute angeboten, sodass man kein eigentliches Speichergerät Zuhause benötigt, wenn man diese nutzt. Wir haben in unserem USB-Stick-Vergleich 2018 gängige Modelle des Speichermediums genauer unter die Lupe genommen und sind Ihnen so dabei behilflich, das richtige Gerät für sich zu finden. Wir geben Ihnen außerdem Tipps zum Kauf und verraten Ihnen genau, auf welche Details Sie beim Erwerb achten sollten.

1. Wie funktionieren USB-Sticks überhaupt?

eigenschaften usb stick
Ein USB-Stick ist ein handliches und kompaktes Speichermedium, das kabellos funktioniert.

Mit der Abkürzung USB wird der Begriff ″Universal Serial Bus″ bezeichnet, der ein System zur Datenübertragung zwischen mehreren Komponenten darstellt und einen gemeinsamen Übertragungsweg nutzt. USB-Sticks sind mit einem Flash-Laufwerk ausgestattet, das unter anderem auch Stiftlaufwerk, Memory Drive oder Memory Key genannt wird und Computer und andere Geräte miteinander verbindet, sodass Daten ausgetauscht werden können. Die Bezeichnung USB-Stick meint also ein elektronisches Bauteil mit sehr kompakter Form, das über den Universal Serial Bus mit dem Gerät verbunden wird. Der USB-Flash-Speicher lagert Dateien ein und gibt diese weiter, ohne dafür Kabel zu benötigen – weshalb ein USB-Stick auch so einfach anzuwenden und beliebt ist.

2. Welche Typen der USB-Sticks gibt es?

Es gibt unter den USB-Sticks verschiedene Typen, die wir Ihnen nachfolgend genauer beschreiben möchten.

USB-Stick-Typ Erklärung
USB 1.0/ USB 1.1 Modelle

usb 1.0

Die USB Flash 1.0-Geräte erschienen erstmals in den 90er Jahren auf dem Markt und waren dazu da, Peripheriegeräte wie Drucker mit dem Computer zu verbinden. Darauf folgte USB 1.1 mit einer Datenübertragungsrate von 12 Mbits/s.
USB 2.0

usb 2.0

USB 2.0 wurde wenige Jahre später auf den Markt gebracht, um anders als der erste USB-Storage, auch an Videogeräte oder Festplatten angeschlossen werden zu können. Mit einem Flash-Laufwerk USB 2.0 ausgestattet, verfügen die Geräte über eine schnellere Übertragungsrate von 480 Mbits/s (48Mbyte/s), womit sie etwa 40-mal schneller arbeiten, als die Vorgängergeräte. Hierbei handelt es sich übrigens um eine abwärtskompatible Version, die auch an USB 1.1-Schnittstellen verwendet werden kann – leider wird hierbei die Geschwindigkeit der Übertragung verlangsamt. Hierbei handelt es sich außerdem um die gängigste Speicherstick-Version des Marktes.
USB 3.0

usb 3.0

Bei USB 3.0 handelt es sich um die nächste Meilenstein-Version des Speichermediums mit Flash-Laufwerk. Auch USB 3.0 erweist sich als sehr einfach zu nutzen und kann durch die Plug-and-Play-Technologie komfortabel eingesetzt werden. Hiermit können jedoch bis zu 4Gbit/s übertragen werden und es ist außerdem ein besserer Strom-Magnet vorhanden. Ob Ihr Rechner mit USB 3.0 kompatibel ist, können Sie entweder dem dazugehörigen Benutzerhandbuch entnehmen oder aber an einer blauen Färbung der USB-Schnittstelle erkennen.

3. Auf welche Kaufkriterien Sie bei Ihrem USB-Stick besonders achten sollten

3.1. Die vorhandene Speicherkapazität

Ein Hinweis an Sieusb stick icon

Wenn Sie wissen möchten, wir schnell Ihr USB-Speicherstick ist, können Sie dies auf der USB-Chart-Seite herausfinden.

Wie Sie unserem USB-Stick-Vergleich 2018 sicher schon entnehmen konnten, unterscheiden sich die USB-Sticks hauptsächlich in Sachen Speicherkapazität. Diese reicht bei handelsüblichen Geräten meist von mindestens 256 Megabyte bis zu 128 GB und sogar mehr, welche als sehr große Flash-Speicher gelten – dies macht sich auch am Kaufpreis bemerkbar. USB-Stick-Modelle mit 8 GB Speicher werden in der Regel eher für geringe Datenmengen genutzt, USB-Stick-16-GB-Modelle für Dokumente und Fotos. Wer größere Anzahlen an Fotos und Videos speichern möchte, kann auf einen USB-Stick mit 32 GB setzen. Generell können wir Ihnen aber empfehlen, beim Kauf ein paar Euro mehr zu investieren – denn je größer der vorhandene Speicherplatz, desto geringer sind oftmals auch die preislichen Abstände, sodass Sie mehr für Ihr Geld erhalten. Der beste Speicherstick nützt Ihnen am Ende schließlich wenig, wenn Sie sich von Anfang an für eine zu kleine Speicherkapazität entschieden haben – deshalb lohnt es sich für Viel-Nutzer, ein USB-Stick 64 GB oder USB-Stick-128-GB-Modell anzuschaffen.

3.2. Die Geschwindigkeit des USB-Sticks

datenuebertragung geschwindigkeit
Auch die Geschwindigkeit, mit der der US-Stick eine gewisse Datenmenge übertragen kann, spielt bei der Auswahl des besten USB-Sticks eine Rolle.

Natürlich sollten Sie beim Kauf nicht nur darauf achten, wie viel Speicherplatz Ihr neuer USB-Stick mitbringt – denn auch die Übertragungsgeschwindigkeit ist ein entscheidendes Kriterium, nach der sich der Preis richten kann. Dabei wird das maximal zu erwartende Übertragungstempo vom Hersteller auf der Verpackung angegeben, sodass Sie hier einen Überblick erhalten können. Sehr preiswerte Modelle arbeiten generell mit langsameren Übertragungsgeschwindigkeiten, die bis zu 4 Megabyte betragen können. Hierbei handelt es sich um die Datenmenge digitaler Art, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes übertragen werden kann. Die Hersteller geben die Geschwindigkeiten dabei sowohl für die Lesetransferrate (Zeit für das Lesen einer bestimmten Datenmenge) an, als auch für das Übertragen der Daten (Schreibtransferrate) an. In der Regel ist die Lesetransferrate bei USB-Sticks etwas schneller, als die Schreibtransferrate. Wer also ziemlich große Datenmengen transportieren will, sollte beim Kauf daher auf schnelle Übertragungsraten achten – sonst macht die Nutzung schlichtweg keinen Spaß mehr. Auch der USB-Standard hat Einfluss auf die Übertragungsraten – USB 3.0 als aktuellster Standard kann die schnellste Übertragungsrate vorweisen.

3.3. Das Gehäuse und der Stecker des USB-Sticks

design usb stick
USB-Sticks gibt es in vielen verschiedenen Farben und Designs.

Wie Sie sicherlich bereits durch die eigene Nutzung festgestellt haben, handelt es sich bei Flash-Laufwerken als Wechseldatenträger um sehr kompakte und handliche Geräte, die in nahezu jede Hosentasche hineinpassen und daher besonders leicht transportiert werden können (aber auch schnell verloren gehen). Besonders kleine Vertreter lassen sich sogar im Portemonnaie mitnehmen und manche Varianten bringen gar einen Schlüsselbund-Ring mit, durch den ein Verlust verhindert werden kann. Generell gilt, dass ein Gehäuse aus Metall bei einem USB-Stick zwar stabiler ist und Ihre Daten somit besser schützt, aber dafür auch schwerer im Gewicht erscheint. Beim Stecker des USB-Sticks hingegen haben Sie die Wahl aus Modellen mit oder ohne Kappe, aus denen Sie nach Vorliebe auswählen können. Vorteilhaft ist, dass eine Kappe den Stecker schützt und daher bei häufiger Verwendung eingesetzt werden kann. Allerdings kann auch die Schutzkappe wegen ihrer Größe besonders schnell verloren gehen und damit ihre Funktion nicht mehr ausüben. Ohne Stecker haben Sie die Möglichkeit, das Gerät noch schneller einzustecken und zu bedienen, dafür kann der Stecker aber verschmutzt werden oder gar Kratzer davontragen.
Vorteile und Nachteile der Schutzkappen von USB-Stick-Steckern

  • die Einschiebeplatine wird vor Kratzern bewahrt
  • Krümel, Staub oder andere Verschmutzungen gelangen nicht in den Stick
  • kann leicht verloren gehen
  • Kappe lässt sich oft ziemlich schwer vom Stecker abziehen

3.4. Die verschiedenen Hersteller der USB-Sticks

Wenn es um Technik geht, gibt es eine Vielzahl an Marken und Herstellern, die Speichermedien unterschiedlicher Art in ihrem Sortiment führen. Dabei sollte man, wenn man besonders viel Wert auf Qualität und eine hohe Langlebigkeit setzt, besonders auf die Produkte der Marken achten, die sich am Markt etablieren konnten. Neben den beliebten Herstellern SanDisk, Intenso und Kingston können Sie sich hierfür folgender Marken bedienen:

  • Aricona
  • Emtec
  • GoodRAM
  • Verbatim
  • Adata
  • Tribe
  • CnMemory
  • Integrat
  • Super Talent
  • PNY
  • Kingston
  • Hama
  • Mimoco
  • Transcend
  • Corsair
  • Intenso
  • Sandisk

4. Sicherheitshinweise, die Sie beachten sollten

virus
Passen Sie auf, dass Sie sich mit einem fremden USB-Stick keinen lästigen Computervirus einfangen.

Bei USB-Sticks handelt es sich um Wechseldatenträger, mit deren Hilfe Dateien von einem Medium zu einem anderen übertragen werden können. Sie werden meistens an den hauseigenen Geräten wie Fernsehern oder Computern genutzt. Nicht selten nutzt man seinen USB-Stick aber auch an fremden Rechnern, weshalb Sie sich rechtzeitig über Virenprogramme und passende Sicherheitsvorkehrungen Gedanken machen sollten, um Zuhause keine bösen Überraschungen zu erleben. Schließlich können auch die USB-Sticks als Datenträger von Virenprogrammen befallen werden, sodass Sie diese an den eigenen Rechner oft unbemerkt übertragen. Manche Wechseldatenträger aus unserem USB-Stick-Vergleich 2018 haben daher eigene Sicherheitssoftwares, die diesen Fall verhindern sollen.

5. USB-Stick-Tests bei der Stiftung Warentest

Bisher wurde bei der Stiftung Warentest noch kein gesonderter USB-Stick-Test vorgenommen. Dennoch kann man sich hier über einige Details der Wechseldatenträger informieren, da die Stiftung Warentest in der Ausgabe 01/2012 auf Eigenschaften wie Geschwindigkeiten, Einsatzgebiete und die Sicherheit der kleinen Begleiter hinweist. Zudem können sie hier weitere Speichermöglichkeiten entdecken, die sich neben einem USB-Stick-Vergleichssieger nutzen lassen. Beispiele hierfür sind DVDs, Festplatten und die Cloud.

6. Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema USB-Sticks

Ist man auf der Suche nach einem neuen USB-Stick, fallen einem vielleicht die ein oder anderen Fragen auf, die man bei der Kaufentscheidung gerne beantwortet haben möchte. Daher möchten wir Ihnen mit passenden Antworten einen kleinen Überblick geben, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern.

6.1. Wie kann man einen USB-Stick formatieren?

Möchte man alle auf ihm gespeicherten Dateien löschen, um den USB-Stick wieder neu nutzen zu können, wird dieser formatiert. Hierbei muss das Gerät am Computer angeschlossen werden, woraufhin Sie im Computer-Menü Ihres PCs den Wechseldatenträger auswählen können. Betätigen Sie einen Rechtsklick mit Ihrer Maus, um die Funktion ″Formatieren″ auszuwählen. Nun lässt sich das Dateisystem auswählen, das Sie wünschen – üblicherweise handelt es sich dabei um ″FAT32″. Nachfolgend können Sie sich noch einmal anschauen, wie der Vorgang mit Windows 7 abläuft:

6.2. Wieso wird mein USB-Stick nicht erkannt?

usb stick formatieren
Um Ihre Daten wieder vom Stick zu löschen, müssen Sie ihn zunächst neu formatieren.

Generell wird der USB-Stick beim Anstecken an die Schnittstelle vom PC selbstständig erkannt – manchmal kommt es allerdings auch vor, dass sich das entsprechende Menü nicht automatisch öffnet oder das Gerät an sich nicht vom PC wahrgenommen wird. Dies bedeutet aber nicht, dass der USB-Stick kaputt ist. Tritt dieser Fall bei Ihnen auf, sollten Sie auf den Arbeitsplatz gehen und hier mit der rechten Maustaste klicken. Unter dem auftretenden Menü sollten Sie ″Verwalten″ auswählen und nun das gewünschte Speichermedium anklicken. Klicken Sie auch hier wieder auf die rechte Maustaste, sodass die Funktion ″Laufwerkbuchstaben und –Pfade ändern″ erscheint. Nun können Sie nach der Auswahl der Funktion einen neuen Laufwerkbuchstaben für das Gerät eingeben, was meistens schon dazu ausreicht, dass der USB-Stick wieder vom PC erkannt wird. Sollte dieser Vorgang nicht weiterhelfen, können Sie sich an den Hersteller des Speichermediums wenden.

6.3. Wie kann ich einen USB-Stick bedrucken?

Nicht selten kommen USB-Sticks in einem recht funktionalen, aber dennoch langweiligen Design daher, das so mancher Nutzer gerne personalisieren würde. Eine Möglichkeit ist es in diesem Fall, den USB-Stick zu bedrucken – was in den meisten Internetdruckereien möglich ist und in so manchem Laden auch vor Ort vorgenommen werden kann. Da hierbei der USB-Stick aber fast immer neu dazugekauft werden muss, können Sie auch Ihren vorhandenen Stick personalisieren: Dies lässt sich mit einer von Ihnen wie gewünscht bedruckten Sticker-Folie erledigen, deren Motiv Sie nach Belieben ausschneiden und auf Ihr Gerät aufkleben.

6.4. Wie mache ich meinen USB-Stick bootfähig?

Wenn Sie einen alten USB-Stick zur Verfügung haben, den Sie nicht mehr zum Speichern Ihrer Daten verwenden möchten, können Sie diesen entweder als Installationsträger für Windows, Linux, Mac oder Android (Ubuntu-USB-Stick) benutzen, oder aber als Diagnosewerkzeug für Ihren PC einsetzen. Hierbei handelt es sich allerdings um einen komplizierteren Vorgang, der nachfolgend anschaulich und Schritt für Schritt gezeigt wird:

6.5. Wie groß sollte der beste USB-Stick ausfallen?

Die Speichergröße eines USB-Sticks sollte von Ihnen ganz nach Bedarf ausgewählt werden. Wenn Sie beispielsweise einen USB-Stick nur brauchen, um Arbeitsdokumente leichter zu übertragen, wird kein besonders großer USB-Stick mit 128 Gigabyte dafür benötigt. Da aber mittlerweile der Preis pro Speicherplatz nicht mehr ganz so hoch ist, wie seit der Entwicklung der ersten USB-Sticks, lohnt es sich, den ein oder anderen Euro mehr zu investieren. Denn für 15 Euro bekommt man mitunter schon Modelle mit 32 GB Speicherplatz, die für einige Bilder und Videos vollkommen ausreichend sind. Möchte man große Datenmengen unterbringen, lohnt sich der Kauf eines 126 GB USB-Sticks.

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