Gaming-Monitor Test 2018

Die besten Gaming-Bildschirme im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine schnelle Reaktionszeit und eine gute Bildwiederholungsfrequenz sind bei einem Gaming-Monitor besonders wichtig, um für den idealen Spielspaß von einer flüssigen Bildwiedergabe profitieren zu können.
  • Die Bildschirmgröße sollte 30 Zoll nicht übersteigen, da man bei größeren Monitoren schnell den Überblick beim Spielen verliert – ansonsten dürfen sich Auflösung und Bildschirmgröße beim Kauf ganz nach Ihren Bedürfnissen und Vorlieben richten.
  • Als Empfehlung möchten wir Ihnen ein schnell reagierendes TN-Display ans Herz legen, das mit einer Millisekunde Reaktionszeit und mindestens 60 oder am besten 144 Hertz punkten kann.

gaming-monitor test
Wenn es um das Siegen oder Verlieren geht, möchte sich kein leidenschaftlicher und echter Gamer von flimmernden Bildschirmen mit langsamer Reaktionszeit aus dem entscheidenden Spielverlauf werfen lassen. Daher eignet sich für passionierte Spieler nur ein guter Gaming-Monitor, der für einen ruckelfreien Game-Genuss ohne Flimmern sorgt, Szenen schnell wechseln und das Bild ohne Verzögerungen aktualisieren kann. Auch dürfen für den optimalen Spielspaß keine Schlieren entstehen, die man häufig bei ruckartigen Bewegungen auszuhalten hat. Auch wenn Sie Ihr Smartphone oder Handy als Spielgerät in Light-Version sehen und damit Facebook-Apps oder andere Spiele zum Gaming nutzen möchten, wird ein High-End-Gerät unter den Gaming-Monitoren nötig.

Beim Kauf von Gaming-Monitoren werden Sie nicht nur mit einigen technischen Details und Eigenschaften wie der Bildschirmwiederholungsrate und der Reaktionszeit konfrontiert, sondern auch mit einer Vielzahl an Herstellern wie ASUS oder Acer. Damit Sie sich in dieser Vielzahl der Angebote und Informationen einfach zurechtfinden können und wissen, worauf es beim Kauf des Gerätes ankommt, können Sie in unserem Gaming-Monitor-Vergleich 2018 den besten Gaming-Monitor finden.

1. Was zeichnet einen Gaming Monitor aus?

Wie reinigt man den Gaming Monitor richtig?

gaming iconDamit Sie das beste Gaming Erlebnis genießen können, ist die regelmäßige Gaming-Monitor-Pflege von großer Bedeutung. Ziehen Sie zunächst den Netzstecker und reinigen Sie den Monitor dann sanft mit einem Microfasertuch. Dieses kann feucht gemacht werden, um Flecken zu beseitigen – zu viel Feuchtigkeit sollte allerdings vermieden werden. Verzichten Sie auch auf Reiniger mit Alkohol und zu viel Druck beim Wischen.

Tipp: Schwer erreichbare Stellen lassen sich übrigens sehr gut mit einem Pinsel säubern.

Bei einem Gaming-Monitor handelt es sich im Grunde genommen um einen PC-Monitor, der sich durch seine Eigenschaften allerdings wesentlich besser zum Spielen – auch als ″Zocken″ bekannt – aufwändiger Computerspiele eignet. Daher sind Gaming-Monitore auch dafür bekannt, mehr zu kosten, als ein herkömmlicher Monitor für den Alltag – schließlich bringt er auch die notwendigen Eigenschaften und Leistungen mit. Die LCD-Monitore für das Gamen haben ein flaches Display, das aus Flüssigkeitskristallen besteht. Diese bilden die einzelnen Bildpunkte, auch Pixel genannt. Wenn Sie noch mehr über Monitore an sich in Erfahrung bringen möchten, können Sie passende Informationen in unserem Monitor-Vergleich finden.

In unserem Gaming-Monitor-Vergleich können Sie Geräte entdecken, die sich durch eine schnelle Bildwiedergabe beim Spielen bemerkbar machen. Somit wird es Ihnen ermöglicht, schnell und konzentriert auf den Verlauf des Spieles zu reagieren, ohne dass dieser durch ein zu langsames Wechseln des Bildes beeinflusst wird. Damit auch die Spielumgebung wie etwa ein Weltraum oder Fantasiewelten ruckelfrei erscheinen, sollten Sie auf einen Gaming-Monitor mit hoher Bildwiederholungsrate achten.

Um Ihnen das Beste für Ihr Gaming-Erlebnis aufzuzeigen und Ihnen dabei zu helfen, tief in Alternativwelten und Ihre Spiele eintauchen zu können, haben wir mit unserem Gaming-Monitor-Vergleich den besten Gaming-Monitor ausfindig gemacht. Hier finden Sie auch Tipps vor, die Ihnen beim Kauf behilflich sind und zeigen, worauf Sie unbedingt achten müssen.

2. Gibt es verschiedene Gaming-Monitor-Typen?

gaming monitor typen
Der richtige Monitor für den optimalen Gaming-Spaß: Mit uns finden Sie garantiert das beste Produkt.

Direkte, sich unterscheidende Kategorien von Gaming-Monitoren gibt es zwar nicht – dafür unterscheiden sich die einzelnen Modelle aber in ihren Features, Displaygrößen und auch in der Beschaffenheit des Displays. Wenn Sie einen Gaming-Monitor kaufen möchten, der einen flachen Bildschirm besitzt (dieser wird auch TFT-Monitor genannt), dann erhalten Sie häufig ein Gerät mit ″Liquid Crystal Display Technik″ (LCD). Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist hingegen beim herkömmlichen Computer-Monitor genutzt und etabliert.

2.1. Verschiedene Displaytypen: IPS- versus TN-Monitore

Bei einem Gaming-LCD-Monitor wird häufig zwischen IPS- (In-Plane Switching) und TN- (Twisted Nematic) Modellen unterschieden. Hierbei handelt es sich um unterschiedliche Arten, das Licht durch die Bildpunkte zu regulieren. Wer sich über den hoch technischen Bereich informieren möchte und generell mehr Informationen zu diesem Thema sammeln will, findet diese hier vor.

TN-Panel-Monitore IPS-Panel-Monitore
Ein TN-Panel zeichnet sich in der Regel durch einen günstigen Preis und eine naturgetreue Farbdarstellung sowie große Farbräume aus. Kennzeichnend sind schnelle Reaktionszeiten und ein energiesparender Betrieb, weshalb sich diese Version bei Gamern auch großer Beliebtheit erfreut. Höhere Kontraste, ein beeindruckendes Bild, in das man eintauchen kann, und gute Farbwiedergaben – das alles zeichnet ein IPS-Panel aus. Zudem ist das Bild auch aus einem größeren Blickwinkel gut zu erkennen.

Heute setzen immer mehr Gamer auf Monitore mit IPS-Technik, da sie nicht nur immer günstiger zu haben sind, sondern auch einen breiten Blickwinkel ermöglichen. Früher waren jedoch TN-Displays für das Gamerfeld üblicher. Die Wahl zwischen den beiden Versionen hängt ganz von Ihren Bedürfnissen ab: Wenn Sie Ihre Freunde häufig bei Ihren Spielen zusehen lassen wollen, ist ein stabiler Blickwinkel von beiden Seiten von Vorteil – wenn Sie aber eher unbewegt und nur frontal auf den Bildschirm schauen, wird kein großzügiger Blickwinkel gebraucht.

2.2. Wichtiges zur Ergonomie

tilt gaming monitor
Die ″Tilt-Funktion″ ermöglicht das Neigen des Bildschirms nach vorne oder nach hinten.

Da Spiele gerne dazu verführen, sich besonders lange und umfangreich mit ihnen zu beschäftigen, wird die Nackenmuskulatur nicht selten strapaziert. Um dies zu vermeiden, gibt es am TFT-Monitor einige Einstellungsmöglichkeiten, die auch für mehr Komfort sorgen sollen. Unser Gaming-Monitor-Vergleich zeigt Ihnen, was die Fachbegriffe diesbezüglich bedeuten.

Die sogenannte Tilt-Funktion ermöglicht es Ihnen, den Bildschirm nach vorn oder hinten zu neigen. Wenn der Monitor hingegen um seine eigene Achse gedreht werden kann, handelt es sich hierbei um die Swivel-Funktion. Um Portraitfotos zu bearbeiten oder Tabellendokumente komfortabler zu nutzen, kann sich die Pivot-Funktion als hilfreich erweisen, mit der der Bildschirm hochkant gedreht werden kann – diese Funktion wird beim Zocken von Spielen allerdings weniger oft benötigt.

3. Welche Kaufkriterien Sie beim Kauf von einem Gaming Monitor beachten sollten

3.1. Die Reaktionszeit

reaktionszeit monitor
Die Reaktionszeit des Bildschirms ist für einen eingefleischten Gamer enorm wichtig.

Für leidenschaftliche Gamer ist eines der wichtigsten Kriterien beim PC-Monitor dessen Reaktionszeit, die für schnelle Aktionen zuständig ist und so das Spielerlebnis angenehmer macht. Hierbei gilt, dass der Monitor desto schneller eine Informationsübertragung durchführen kann, je geringer seine Reaktionszeit ausfällt. Je besser also die Reaktionszeit, desto schneller kann der Gamer auch auf bestimmte Szenarien vor sich reagieren.

Eine geringe Reaktionszeit kann den TFT-Monitor zu dem liebsten Begleiter eines jeden Gamers machen. Hierbei wird die Zeit gemessen, die ein Bildpunkt benötigt, um seinen Zustand zu wechseln und daher das Bild zu ändern. Hersteller geben diesen Wert entweder als Wechsel von Schwarz nach Weiß oder Grau nach Grau in der benötigten Zeit an, hierbei handelt es sich allerdings nur um grobe Richtwerte. Auch die Messmethoden selbst sind bei den vielen Marken nicht einheitlich. Wenn Sie das Gerät unbedingt selbst testen und nicht nur auf die Angaben vertrauen wollen, können Sie dieses beim Fachhändler genauer ansehen oder aber auch das Umtauschrecht im Online-Shop nutzen.

3.2. Die Bildwiederholungsrate

Die Bildwiederholungsfrequenz gibt an, wie viele Bilder der Gaming-Monitor in einer Sekunde abbilden kann. Dies können Sie auch in verschiedenen Gaming-Monitor-Tests nachlesen. Im Durchschnitt werden 60 Hz (Hertz) vom Monitor genutzt – das bedeutet, dass 60 Bilder pro Sekunde dargestellt werden, mit denen das menschliche Auge ein angenehm flüssiges Bild erfasst. Einige Varianten bieten aber auch mittlerweile eine Hertzzahl von 120-140. Der Unterschied ist für Sie als Nutzer allerdings kaum wahrnehmbar und stellt damit keine Option dar, die man beim Kauf unbedingt in Anspruch nehmen sollte.

Hierbei gibt es noch das G-Sync-Feature, das die Bildwiederholungsfrequenz der Grafikkarte mit der Bildwiederholungsfrequenz des Monitors synchronisiert – diese Funktion verhindert das Zerreißen des Bildes (auch ″Tearing″ genannt) erfolgreich.

3.3. Die Auflösung

aufloesung bildschirm
Die richtige Auflösung garantiert den richtigen Spaß beim Spiel.

Als Auflösung wird die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) bezeichnet, die das Display des Gaming-Monitors nutzt. Kauft man beispielsweise einen Gaming-Monitor mit Full HD-Auflösung, dann handelt es sich hierbei um eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, die sich für die meisten Spiele gut eignet. UHD-Gaming-Monitore (oder auch 4K) nutzen dagegen 3.840 x 2.160 Pixel. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass das Display Ihres Gaming-Monitors auch mit der Auflösung genutzt wird, die es selbst mitbringt – nur so können Sie Verzerrungen und langsame Reaktionen gut vermeiden und sich auf ein einwandfreies Spieleerlebnis freuen. Die Spiele, die Sie kaufen und nutzen möchten, sollten also das Format sowie die Grafikkarte unterstützen können. Unterstützen die Bildschirme und Games für einen richtigen Spiele-PC die jeweilige Auflösung nicht optimal, kann es beispielsweise wie bei 4K-Monitoren passieren, dass das Betriebssystem in seiner Anzeige höher eingestellt werden muss (beispielsweise auf 150 Prozent), um Desktopsymbole überhaupt anzuzeigen.

3.4. Die Bildschirmdiagonale

Für das Gaming muss es nicht unbedingt ein besonders großer Monitor sein, denn auch kleinere Bildschirme wie etwa ein 24-Zoll-Monitor (61cm) kann sich durch seine vielen Vorzüge für einen Spiele-PC als vorteilhaft erweisen.

  • Das Auge hat einen besseren Überblick über das Geschehen
  • Auch eine nicht ganz so leistungsstarke Grafikkarte reicht aus
  • Passt besser auf den Schreibtisch
  • Geringerer Sitzabstand ausreichend (ungefähr 90cm)
  • Geringerer Stromverbrauch
  • Geringere Auflösung mit weniger Details
  • Nicht sonderlich gut für andere Anwendungen wie zum Beispiel das Bearbeiten von Bildern geeignet

Die vielen Vorteile sprechen für einen 24-Zoll-Monitor, wer es aber ein bisschen größer mag, kann auch einen 27-Zoll-Monitor noch bestens überblicken, um das Geschehen gut im Auge zu behalten. Auf wie viel Zoll Sie beim PC-Monitor Kauf achten sollten und wie weit dessen Blickfeld ausfällt, hängt aber auch ganz von Ihren Bedürfnissen und Ihrem Geschmack in diesem Bereich ab – auch die Spiele können auf die Kaufentscheidung Einfluss haben. So raten wir Ihnen in unserem Gaming-Monitor-Vergleich beispielsweise dazu, bei bildgewaltigen aber ruhigen Spielen auf einen größeren Monitor mit 27-Zoll zu setzen, aber für actionreiche Spielversionen kleinere Monitore mit bis zu 24 Zoll zu nutzen. Zuviel für einen Gamer-Monitor stellen allerdings Modelle mit 30 Zoll dar, da Sie hier keine gute Übersicht mehr behalten können.

3.5. Die integrierten Anschlüsse

Ein ebenfalls essentieller Bestandteil von Gaming-Monitoren sind passende Anschlüsse, mit denen Ihr Spielerlebnis erweitert werden kann. In unserem Gaming-Monitor-Vergleich können Sie die wichtigsten Anschlüsse entdecken, über die Sie sich schon vor dem Kauf informieren sollten, um ärgerliche Entdeckungen nach dem Kauf zu vermeiden.

Immer wichtiger wird dabei bei der DisplayPort, über welchen sich Auflösungen von bis zu 4K übertragen lassen. Zudem kann auch eine DVI- und HDMI-Schnittstellen-Verbindung mit Hilfe von einem Adapter am DisplayPort hergestellt werden. Sie sollten beim Kauf des Monitors darauf achten, dass der DisplayPort zumindest in der Version 1.2 daherkommt oder auch, dass der HDMI-Anschluss in der 2.0 Version integriert wurde.

Anschluss Erläuterung
VGA

vga anschluss

Die Abkürzung VGA bezeichnet den Bergiff ″Video Graphics Array″ und überträgt lediglich 1.920 x 1.200 Pixel – daher werden die blauen VGA-Anschlüsse, die man überwiegend an PCs oder Net- und Notebooks älterer Generationen vorfinden kann, auch immer seltener. Dennoch lassen sich die VGA-Anschlüsse auch zum Gamen nutzen, da sie Bildsignale im 75-Hz-Takt übertragen.

Der Anschluss wird durch Pins als D-Subminiature ausgewiesen und wurde daher früher auch dazu genutzt, um Drucker und ähnliche Computermodule anzuschließen. Heute wird dies eher durch USB durchgesetzt.

DVI

dvi anschluss

Bei dem DVI (Abkürzung für: Digital Visual Interface) handelt es sich um den technischen Nachfolger des VGA-Anschlusses, mit dem sich bis zu 2.560 x 1.600 Pixel übertragen lassen. Dafür beträgt die Bildwiederholungsfrequenz hierbei nur 60 Hz.

Generell ist der DVI-D-Anschluss darauf ausgerichtet worden, nur digitale Daten zu übertragen. In Zukunft ist es jedoch wahrscheinlich, dass der DVI-Anschluss an Monitoren, Fernsehern und auch Grafikkarten vom DisplayPort abgelöst wird.

HDMI

hdmi anschluss

Rein technologisch gesehen ist der HDMI-Anschluss zwischen dem DisplayPort und dem DVI-Anschluss einzuordnen und stellt den aktuellen Standard in Sachen TV und Monitor dar. Die Abkürzung HDMI steht hierbei für ″High Definition Multimedia Interface″.

Über diese Schnittstelle können nicht nur Audioinformationen, sondern auch Videodaten übertragen werden. Dabei liefert der HDMI-1.0-Anschluss maximal eine Bildwiederholungsfrequenz von 60 Hz, bei der Version 2.0 können hingegen 144 Hz erreicht werden. Auch eine 4K-Auflösung können Sie hiermit übermitteln, allerdings beträgt die Bildwiederholungsfrequenz hierbei ebenfalls nur 60 Hz.

DisplayPort

displayport

Hierbei handelt es sich um einen Anschluss, der als zukünftiger Standard von TV-Geräten und Monitoren gilt. Das liegt daran, dass DisplayPort 1.4 mittlerweile 8K-Auflösungen mit 60 Hz übertragen kann und die 4K-Auflösung hingegen schon mit 120 Hz wiedergibt. Da der Port auch die Datenübertragung mit einer vielseitigen Bandbreite zur Verfügung stellt, sind Sie mit diesem Anschluss zukünftig bestens ausgestattet.
USB-Hub

usb port

Bei dem USB-Hub handelt es sich um einen Anschluss, über den sich nahezu jedes Gerät mit der entsprechenden Schnittstelle verbinden lässt. Daher ist der Universal-Serial-Bus-Hub auch seit der Standardisierung der Smartphone-Ladekabel einer der meistgenutzten Anschlüsse.

Wie Sie einen Monitor anschließen oder auch mehrere Monitore mit Ihrem Gaming-PC verbinden, können Sie durch dieses Video erfahren:

4. Die beliebtesten Marken und Hersteller für den Gaming-Monitor

asus monitor
Gaming-Monitore: Hier der Asus VP247H.

Es gibt einige Hersteller, die ein besonders vielseitiges Angebot an Gaming-Monitoren mit leistungsstarken Displays anbieten – dazu zählen mitunter auch die Marken Samsung, BenQ, AOC, ASUS und Acer. Zocker suchen unter dem Begriff „BenQ Gaming“ oftmals nach einem leistungsstarken Display im Internet, das sie für Ihren Spiele-PC nutzen wollen, um Ihr Spieleerlebnis so tiefgründig und reibungslos wie möglich zu gestalten. Doch nicht nur der BenQ-Monitor kann sich zu diesem Zweck sehen lassen, denn auch die Gaming-Bildschirme von der zu Dell gehörenden Marke Alienware kann sich sehen lassen, die im Bereich der Gaming-PCs bereits zu den renommierten Herstellern gehört.

Natürlich können Sie aber auch bei anderen Unternehmen von einem besonders guten Gaming-Monitor und leistungsstarker Hardware profitieren sowie von einem umfassenden Kundenservice mit reibungslosem Kontakt. In unserem Vergleich konnten so beispielsweise auch die Marken ASUS und Acer gut abschneiden.

Bei vielen BenQ-Gaming-Monitoren besteht als besondere Eigenschaft die Möglichkeit, den Blaulicht-Anteil zu reduzieren, der Ihre Augen nachhaltig stören kann und Ihnen von allen Displays entgegen gestrahlt wird. Durch den Low-Blue-Lights-Modus können Sie beispielsweise Nebenwirkungen wie etwa Schlafstörungen minimieren, aber auch das Augenbrennen durch Blaulicht von Anfang an vermeiden. Welcher Gaming-Monitor sich mit seinen Eigenschaften also am besten für Sie eignet, müssen Sie selbst entscheiden und abwägen. Die nachfolgende Marken-Übersicht soll Ihnen dabei behilflich sein:

  • Wortmann
  • ViewSonic
  • Toshiba
  • V7
  • Sony
  • Sharp
  • Samsung
  • Philips
  • Neovo
  • Panasonic
  • LG
  • Lenovo
  • NEC
  • Ipure
  • Hyundai
  • Iiyama
  • HP
  • HKC
  • Fujitsu
  • Elo Touchsystems
  • GAEMS
  • HANNS-G
  • Eizo
  • Dell
  • BenQ
  • ASUS
  • AOC
  • Acer
  • ABUS
  • 3M

5. Die Stiftung Warentest und Gaming-Monitore

Bisher wurden von der Stiftung Warentest noch keine Gaming-Monitor-Vergleichssieger als solche gekürt – stattdessen wurden hier allgemeine Monitore miteinander verglichen. Hochauflösende Monitore wurden im Test 05/2015 miteinander verglichen und getestet, unter denen sich der Dell U2715H Monitor mit der Note 1,5 (Sehr Gut) als Vergleichssieger entpuppen konnte. Auch ein 27-Zoll-Monitor mit nur sechs Millisekunden Reaktionszeit und farbgetreuen Bildschirm konnte unter den drei besten Gaming-Monitoren landen. Der BenQ-Monitor GW2765HT mit der Note 1,9 (Gut) belegte hingegen den dritten Platz und stellte eine echte Empfehlung für das Zocken dar.

6. Häufig gestellte Fragen und Antworten bezüglich der Gaming-Monitore

6.1. Worauf sollte man beim Gaming-Monitor achten?

bildwechsel monitor
Bei einem Bildschirm für das Gaming kommt es besonders auf einen flüssigen Bildwechsel an.

Wie bereits beschrieben kommt es beim Spielen besonders stark auf flüssige Bildwechsel und eine schnelle Wiedergabe an, um die Action in den Fantasiewelten optimal nachvollziehen zu können. Bewegungsunschärfen können mit einer Bildwiederholungsfrequenz von 120 oder sogar 144 Hz gut vermieden werden. Es kommt hingegen ganz auf Ihren Sitzabstand (sollte mindestens 50 cm betragen) und die von Ihnen gespielten Games an, wie groß das Display sein sollte. Wenn sie den Überblick über das Geschehen behalten wollen, reicht eine Größe von 22 oder 24 Zoll vollkommen aus – das ist allerdings Geschmackssache und von Ihnen selbst zu entscheiden, da große und kleine Bildschirme gleichermaßen hohe Auflösungen bieten können. Oben in unserem Gaming-Monitor-Vergleich können Sie weitere wichtige Kriterien nachlesen, wie etwa die Reaktionszeit des Monitors und die Kompatibilität mit Grafikkarten in Sachen Anschlüsse.

6.2. Wie viel ms Reaktionszeit sollte der Gaming-Monitor bieten?

Hierbei kommt es ganz darauf an, welche Spiele Sie am liebsten nutzen. Kommen eher actionreiche Spiele wie GTA für Sie infrage oder nutzen Sie gar Ego-Shooter-Spiele mit Ich-Perspektive und Schusswaffen, sollte die Reaktionszeit besonders gering ausfallen. Denn: Je geringer die Reaktionszeit ausfällt, desto schneller können Sie im Endeffekt auf das Geschehen im Spiel reagieren. Bei Rollenspielen hingegen ist die Reaktionszeit nicht ganz so wichtig – achten Sie allgemein auf Reaktionszeiten unter 10 Millisekunden.

6.3. Wie sinnvoll ist ein 4K-Gaming-Monitor?

In Sachen Technik werden ständig neue Innovationen geboten was detailreichere, größere und schärfere Bildformate angeht. Wenn Sie die neuesten Spiele in der besten Schärfe und mit besonders großem Detailreichtum spielen wollen, empfiehlt es sich, für das 4K-Gaming auf einen 4K-Monitor zu setzen. Dabei müssen Sie aber unbedingt darauf achten, dass Sie eine 4K-fähige Grafikkarte besitzen, wie beispielsweise die NVIDIA Modelle GTX 780 Ti oder GTX Titan. Beide erzeugen hochauflösende Bilder und übertragen diese besonders flüssig. Hierbei sollten Sie allerdings auch darauf achten, dass sowohl Grafikkarte, als auch der Monitor über einen DisplayPort 1,2 Anschluss oder alternativ über HDMI 2.0 verfügen. Battlefield 4, Crysis 3, Rome 2 und Assassin´s Creed 4 sind nur einige der beliebtesten Spiele, die in 4K-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixel und einer optimalen Bildqualität überzeugen können – allerdings sind noch nicht alle im Handel erhältlichen Spiele auch in 4K-Auflösung erhältlich.

6.4. Wie groß sollte der Gaming -Monitor sein?

bildschirmgroesse
In puncto Bildschirm-Größe gehen die Meinungen unter Gamern auseinander.

Bei der Größe des Monitors sind sich sicher nicht alle Zocker einig, denn hierbei kommt es vor allem auf die persönlichen Präferenzen an. Während der eine auf eine 27-Zoll-Bildschirmdiagonale schwört, setzen andere Nutzer lieber auf 24-Zoll-Bildschirme, da man mit großen Modellen den Überblick sehr leicht verliert. Vor allem bei Ego-Shooter Spielen kann das der Fall sein, weshalb Gamer hier kleinere Displays bevorzugen. Der Vorteil liegt außerdem darin, dass kleinere Displays auch mit einer nicht ganz so leistungsstarken Grafikkarte betrieben werden können, nachteilig ist wiederum, dass die Darstellung bei kleineren Bildschirmen zu wünschen übrig lassen kann, da es an Detailreichtum fehlt.

Größere Bildschirme sind dafür vorteilhafter, wenn es um die vielseitige Nutzung geht. Wenn Sie beispielsweise Bilder bearbeiten möchten, kann ein größerer Bildschirm also hilfreich sein. Geht es um UHD-Monitore, müssen Sie deren Betriebssystem oftmals erst an die hohe Pixelanzahl anpassen und auch erst einmal Videos und Filme finden, die Sie in UHD wiedergeben können.

Natürlich spielt auch Ihr Sitzabstand in Sachen Bildschirmgröße eine große Rolle. Generell ist dieser beim Spielen nicht allzu groß, weshalb wir Ihnen eher kleinere Bildschirme empfehlen würden. Generell sollten Sie nach unserem Gaming-Monitor-Vergleich mindestens 50 cm und mehr von Ihrem Computer-Monitor entfernt Platz nehmen. Um den optimalen Sitzabstand selbst zu berechnen, können Sie als Faustformel die Bildschirmdiagonale x 1,5 nehmen – bei 24 Zoll wäre das ein Abstand von 90 cm.

6.5. Worum handelt es sich beim Ghosting?

Beim Ghosting handelt es sich um schattenhafte Geist-Bilder, die auftreten, wenn ein Monitor zu langsam für die flüssige Wiedergabe der Bewegbilder ist. Bei dem Ghosting-Problem bleiben bewegliche Spielobjekte an einer Stelle zurück, obwohl sie im Spielverlauf schon weiter weg oder entfernt erscheinen müssten.

Das Problem können Sie nicht selten dadurch beheben, dass Sie das Monitorkabel von anderen Kabeln, Druckern oder Modems befreien und freilegen. Machte sich das Ghosting-Problem allerdings erst nach der Installation einer Software bemerkbar, sollten Sie diese selbstverständlich wieder deinstallieren. Bevor Sie Ihre Hardware-Komponenten freilegen und überprüfen, kann sich auch das Austauschen des Monitorkabels als lohnenswert erweisen. Wenn nichts hilft, können Sie sich aber auch an einen Fachmann wenden.

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